Die größten Dorsche fängt man auf dem Gelben Riff

Foto: Hans Joachim Franzen

Fischatlas: Der Dorsch (Kabeljau)

Lateinischer Name: gadus morhua
Dänischer Name: Torsk
Englischer Name: Cod, Codling
Finnischer Name: Turska
Französischer Name: Morue, Cabillaud
Italieniscehr Name: Merluzzo bianco
Niederländischer Name: Kabeljauw, Gul
Norwegischer Name: Torsk
Portugiesischer Name: Badejo, Bacalhau
Schwedischer Name: Torsk
Spanischer Name: Merluza, Bacalo
Länge: bis max. ca. 1,80 m
Gewicht: bis max. ca. 90 Pfund
Vorkommen/Lebensraum: Mittel- und Nordeuropa bis Nordamerika
Erkennungskennzeichen: kräftiger gedrungender Körper mit 3 Rücken- und 2 Afterflossen, 1 Bartel am Unterkiefer
Nahrung: Würmer, Muscheln, Schnecken, Krebse, Fische und Fischbrut


Angelmethoden:

Für den Fang von Dorschen werden vielfältige Angelmethoden eingesetzt:

Das leichte Spinnangeln vom Ufer aus wird gerne in der Ostsee angewandt. Dabei werden schlanke Blinker, aber auch Löffel und Wobbler grundnah oder im Mittelwasser angeboten.Der Dorsch geht auch als Beifang beim Meerforellenangeln an den Haken.

Beim Brandungsangeln vom Ufer gehen ebenfalls Dorsche an die Köder. Sind es tagsüber seltenere Fänge eher kleiner Dorsche, erhöhen sich in der Abenddämmerung und nachts die Chancen auf größere und mitunter auch kapitale Fänge. Zwar wird meistens der Wattwurm angeboten, aber der Dorsch frißt auch sehr gerne die bei den Anglern unbeliebte Strandkrabbe. Versuchen Sie es einmal gezielt mit den weichen Strandkrabben, deren Panzer nach dem Panzerwechsel noch nicht ausgehärtet ist. Sie können aber auch die Strandkrabben mit hartem Panzer anködern, es ist nur etwas mehr Arbeit.

Die beliebteste Methode ist das Pilken vom Kutter. In der Ostsee kommen dabei kleine Pilker und Jigs zum Einsatz, in der Nordsee, am Gelben Riff und in den tiefen Fjorden Norwegens müssen die Pilker erheblich höhere Gewichte haben; je nach Zielgebiet 500-1000g. Zur Erhöhung der Ausbeute werden als Beifänger Gummimakks, Oktopusimitationen, Twister, Dorschfliegen und ähnliches eingesetzt, man sollte aber nicht mehr als einen Beifänger anknüpfen, da beim Biss mehrerer großer Dorsche gleichzeitig ein Schnurbruch vorprogammiert ist.

Vom Kutter und vom Kleinboot wird auch mit Naturködern auf Dorsche geangelt. Köder sind Fischfetzen, Muscheln, Schnecken und Krebse. Beim Naturköderangeln sind die Chancen auf leckeren Beifang, wie z.B. Leng, Katfisch oder auch Seeteufel, sehr hoch. Das Ziel von Kuttern und Kleinbooten sind Riffs und Abhänge, an denen sich die Dorsche bevorzugt aufhalten.

Beim Wrackangeln werden gezielt versunkene Schiffe beangelt. Diese bieten den Fischen Unterschlupf und reichlich Nahrung. Zwar ist das Angeln an Wracks sehr hängerträchtig, dennoch hat das Wrackangeln einen ganz besonderen Reiz, da hier allerbeste Chancen bestehen, einen echten Großfisch zu landen.


Der Dorsch in Dänemark:

Der Dorsch ist in Dänemark in allen Gebieten anzutreffen. An der Nordseeküste kann er in den Wintermonaten vom Ufer aus gefangen, die Gewichte fallen aber eher gering aus, da die größeren Dorsche tieferes Wasser bevorzugen. Wer auf Großdorsch aus ist, der fährt mit einem Angelkutter auf das weiße Riff oder auf das gelbe Riff. Hier sind jederzeit Kapitale zu erwarten.

Im Kattegatt und in der Ostsee sind die Chancen auch sehr gut. Wo vom Ufer aus tiefes Wasser in Wurfweite ist, kann auch mit größeren Exemplaren gerechnet werden. Ansonsten bucht man eine Tour auf einem Angelkutter.


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Verwertung:

Der Dorsch hat ein fettarmes und grätenarmes Fleisch und ist in der Küche gerne gesehen. Ob gebraten, gedünstet, in der Alufolie gegart oder als Auflauf: Gourmets schätzen ihn sehr.


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