Angelkutter in Dänemark

Abendstimmung auf einem Angelkutter auf dem gelben Riff

Fahrten mit dem Kutter aufs Meer erfreuen sich beständiger Beliebtheit. Denn mit einem guten Schiff kommt der Angler näher an den Großfisch. Besonders Tagesfahrten sind hervorragend geeignet, um sich spontan frische Meeresluft um die Nase wehen zu lassen. Nirgendwo ist es schöner, als auf dem Meer.

Bitte beachten Sie, dass in Dänemark jeder Angler zwischen 18 und 65 Jahren die staatliche Fischereilizenz benötigt - auch beim Meeresangeln und vom Kutter aus. Die Kutterkapitäne sind verpflichtet, dies zu kontrollieren und sich die Fischereilizenz vorzeigen zu lassen.



Beim Angeln vom Kutter muss der Angler sein Gerät dem angesteuerten Ziel und den dort zu erwartenden Fischen anpassen:

Ostsee: hier wird zumeist mit feinerem Gerät gefischt. Da die Strömungen geringer sind, können leichte Pilker und Jigs zum Einsatz kommen. Eine leichte Pilkrute oder eine mittelschwere Spinnrute sind die richtige Wahl. Damit lassen sich auch Naturköder verführerisch anbieten.


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Großer Belt und Øresund: diese Gebiete erfordern eine kräftigere Ausrüstung. Vor allem das Angeln auf Großdorsch im Winter auf dem Øresund verlangt nach schwerem Gerät: die Driften sind zumeist recht kurz und die Fische groß. Wer zuerst seinen Köder unten hat, hat auch die erste Chance. Es muss aber jeder für sich entscheiden, ob das Angeln auf Laichdorsch für ihn ethisch vertretbar ist.



Kleiner Belt: informieren Sie sich auch alle Fälle vorher, was denn der Zielfisch für dievon Ihnen gebuchte Tour ist. Auf dem kleinen Belt werden unterschiedliche Fahrten angeboten. Bei einigen sind die Zielfische Scholle und Flunder, d.h. hier nehmen Sie eine leichte Naturköderausrüstung mit. Fragen Sie vorher auch, ob Wattwürmer und Seeringelwürmer an Bord erhältlich sind. Im nördlichen Teil gehts mehr in die Tiefe, hier können Dorsch und Leng beißen, also ist die Pilkrute die richtige Wahl. Der Bestand der Ostseemakrele erholt sich spürbar, so dass auch die Makrele wieder in den Sommermonaten gefangen werden kann.


Auf dem Weg aufs gelbe Riff

Nordsee: in der Nordsee werden bevorzugt das weiße und das gelbe Riff angesteuert, wobei sich vor allem das gelbe Riff einen hervorragenden Namen als Großfischrevier gemacht hat. Hier ist eine 30 - 50 lbs Ausrüstung angebracht, die leichte Teleskop-Pilkrute sollte für diese Art des Angelns daheim bleiben.

Wenn in tiefen Rinnen gefischt wird, sind die Chancen für richtig Kapitale sehr gut. Allerdings geht es da dann auch mal auf 200m Wassertiefe und mehr hinab.


Wrackangeln


Wrackangeln: die reichlich vorhandenen Wracks bieten eine unvergleichliche Angelei, denn die Wracks werden von den Berufsfischern vermieden, da sie hier nur ihre Netze zerreissen oder verlieren würden. Ausserdem bieten die Wracks Unterschlupf und Nahrung für eine Vielzahl von Fischarten.

Zum Wrackangeln gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die eine ist, dass das Schiff über das Wrack driftet, dabei hat jeder Angler nur eine einzige Chance, seinen Köder zu führen, bevor der Schiff zur nächsten Drift versetzt wird. Eine weitere Möglichkeit ist es, das Schiff über dem Wrack zu verankern oder mit dem Motor über dem Wrack zu halten. Dabei kann länger gefischt werden, was die Ausichten deutlich erhöht.

Wracks sind sehr hängerträchtig, daher sollten Sollbruchstellen in der Montage eingebaut werden. Über Wracks wird entweder gepilkt oder mit Naturködern geangelt. Wenn Sie sich besonders für das Wrackangeln interessieren, bietet Ihnen die Webseite www.wrackangeln.de viele weitere Informationen.


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