Ein Gastartikel von angel-alex.de

Köderfische fangen zum Angeln auf Hecht

Inzwischen gibt es für den Raubfischangler sehr viele unterschiedliche Modelle an Kunstködern, die für fast jede Situation das geeignete Modell bieten. Für das Ansitzangeln auf Hecht werden jedoch nach wie vor Köderfische als Hakenköder verwendet. Zu beachten ist, daß das Angeln mit lebenden Köderfischen in Deutschland verboten ist und die Köderfische getötet werden müssen bevor sie am Haken montiert werden.

Häufig beginnt man das Hechtangeln damit, einige Köderfische zu fangen. Nicht selten gestaltet sich dies schwieriger als gedacht und gelegentlich muss das Hechtangeln abgeblasen werden, weil kein Köderfisch an den Haken zu bekommen ist.

Im Folgenden wollen wir einige Tipps geben, was beim Angeln auf Köderfische beachtet werden sollte und mit welchen einfachen Mitteln man die Fische finden und fangen kann.


Verschiedene Köder ausprobieren

Als häufigster Köder zum Köderfischangeln wird Mais verwendet. Dosenmais ist günstig, haltbar, leicht zu handhaben und bringt in der Regel schnell den ersten Köderfisch an den Haken. Allerdings gibt es Tage, da werden die gut sichtbaren gelben Maiskörner von den Köderfischen vollständig ignoriert.

Für solche Fälle sollte man weitere Köder dabei haben. Weiter eignen sich Forellenteig, kleine Würmer, Brotkrumen und Maden sehr gut als Köder. Häufig zeigt sich, daß eine Köderart an einem Tag massenhaft fängt und am anderen Tag von den Fischen ignoriert wird, daher führt es in der Regel zum Erfolg, wenn man unterschiedliche Köder ausprobiert und so den fängigen "Tagesköder" nutzt.


An der richtigen Stelle angeln

Köderfische wie Barsche, Rotaugen und Rotfedern halten sich meist an eher versteckten Stellen im Gewässer auf. Zum einen finden sie dort Schutz vor Raubfischen und zum anderen ist dort das Nahrungsangebot meist üppiger als in offenen Gewässerabschnitten. Man findet die Köderfische daher meist in flachen Gewässerabschnitten mit überhängenden Ästen und ins Wasser gestürzten Bäumen.

Sind vom Gewässerrand keine Kleinfische zu sehen, so sollte man auf Bewegungen an der Wasseroberfläche achten. Häufig kann man die umherziehenden Köderfischschwärme an Bewegungen der Wasseroberfläche, wie vielen kleinen Kreisen, erkennen. Dort sollte man dann den Angelköder sehr oberflächennah oder auch direkt auf der Wasseroberfläche anbieten.


Köderfische hältern

Hat man nun einige Köderfische erwischt, so stellt sich die Frage wie man diese hältern soll. Man könnte diese zwar sofort töten, doch wenn man diese erst bei Bedarf tötet, sind sie zum einen frisch und zum anderen können übrige Köderfische am Ende des Angeltages wieder ins Wasser zurück gelassen werden.

Eine Hälterung im Eimer ist nur bei der Verwendung einer Sauerstoffpumpe möglich und erfordert einen regelmäßigen Wasserwechsel. Viel einfacher und schonender ist es, wenn man die Köderfische in einem großen Setzkescher im Angelsee hältert. So befinden sich die Köderfische in gewöhnter Umgebung und bleiben fit.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Lockwirkung eines gefüllten Setzkeschers auf die Hechte. Nicht selten erlebt man es, das ein Hecht die Köderfische direkt im Setzkescher attackiert. Daher kann es sinnvoll sein, eine Hechtrute direkt in der Nähe des Setzkeschers zu positionieren.


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