Schöne Hornhechtstrecke

Schöne Hornhechtstrecke
Foto: Heinz Otto Kamphues

Angeln in Thorsminde

Viele Angelmöglichkeiten bietet Thorsminde am Nissumfjord

Geangelt wird in Thorsminde auf beiden Seiten der Schleuse, auf den Molen und direkt vom Strand aus.

Zum Beginn der Saison wird auf Hering geangelt (Anfang Mai ist das Thorsminder Heringsfestival), später gehen dann Hornhechte, Makrelen, Meeräschen und Wolfsbarsche an die Haken. Dazu gibt es Schollen, Flundern, Dorsche, Aale und Aalmuttern. Aale fangen Sie direkt in der Brandung und im Hafen auf Posenmontage.

Hauptsächlich im Bereich der Schleuse von Thorsminde fangen Sie in den Sommermonaten Makrelen, Hornhechte und Wolfsbarsche. Nehmen Sie dazu eine mittlere Spinnrute und Meerforellenblinker oder Fischfetzen am Sbirolino. Die Wolfsbarsche stehen aber auch zwischen den Molen im Kehrwasser, ein Versuch direkt in der Brandung lohnt sich ebenfalls. Suchen Sie bei Ebbe den Strand ab: dort wo kleinere Steinriffs sind, Überreste von Wellenbrechern, Strömungswirbel und starke Rückströmungen zu erkennen sind, sind viel versprechende Stellen.

Wenn die Makrelen da sind, herrscht auf der Mole reger Betrieb, da viele die Makrele nicht nur am Haken, sondern auch in der Pfanne schätzen. Auch hier ist die vorgenannte mittlere Spinnrute eine gute Wahl (ein kräftiges Rückrat darf sie gerne haben, um die Makrelen problemlos aus dem Wasser heben zu können), schlanke Blinker oder Küstenwobbler die richtigen Köder.

Auch wenn Sie gerne noch Makrelenfliegen als Springer mit einbinden, übertreiben Sie es nicht, eine reicht vollkommen aus. Bedenken Sie, dass Sie hier auf engstem Raum angeln und Strömung und Makrelen im Drill ihr übriges dazu beitragen, sich mit dem Angelnachbarn zu vertüddeln. Und dann geht wertvolle Zeit verloren, vom Ärger einmal abgesehen. Ein andere Variante ist es, einen Fischfetzen an einer Segelpose anzubieten und die Montage weit raustreiben zu lassen. So sind Sie weit weg von den blinkernden Kollegen und haben Chancen auf die weiter draussen stehenden Fische; vor allem wenn die Makrelen nur weiter draussen stehen.


Beim Brandungsangeln sollte man auf Auftriebskugeln achten, da sonst die Krabben mehr Freude am Köder haben, als die Fische (sie sind vor allem schneller).

Die Meeräsche ist im Hafen von Thorsminde zu finden und kann mit leichtem Geschirr und Brotflocke, Tang oder kleinsten Fischfetzen gefangen werden. Zum Fliegenfischen fehlt im Hafen der Platz für den Rückschwung, da die Meeräsche aber üblicherweise in direkter Ufernähe zu finden ist, sollte der Meeräschenangler die Fjordseite (und dort die Nordseite) intensiv beobachten und gegebenenfalls gezielt beangeln.

Angelequipment und Wattwürmer erhält man im Laden vom Campingplatz. Sehr praktisch: am Hafen finden Sie einen Schlachtplatz aus Edelstahl mit fließendem Wasser. Es ist wünschenswert, daß die Angler diesen Platz so verlassen, wie sie ihn vorfinden möchten; das ist keine unbewältigbare Aufgabe.

Informationen zu den Wetterverhältnissen finden Sie unter http://www.windfinder.com/forecast/thorsminde

Die MS Mindboen liegt inzwischen nicht mehr in Thorsminde, sie wurde nach Tyborøn verkauft.



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Bovbjerg:

Etwas nördlich von Thorsminde finden Sie Bovbjerg. Beim Leuchtturm sind zahlreiche Buhnen im Wasser von denen aus Sie tiefes Wasser erreichen. Auf dem kiesigen und steinigen Untergrund fangen Sie große Plattfische, im Sommer kommen noch Hornhechte und Makrelen hinzu. In der kalten Jahreszeit bestehen hier beste Chancen auf Dorsche. Da hier oftmals eine kräftige Strömung herrscht, müssen Sie sich beim Brandungsangeln darauf mit entsprechenden Bleigewichten und Schnüren einstellen.


Kultur:

Südlich von Thorsminde ist in den Dünen eine Erinnerungsstätte errichtet, die an den Untergang von 2 Segelschiffen an dieser Stelle an Weihnachten 1811 erinnert. Viele hundert Seeleute fanden damals den Tod. Hiermit wird dem Besucher auch vor Augen geführt, dass die Nordsee - auch heute noch - ein gefährliches Gewässer ist.

Auf dem Weg zur Nordmole der Hafenausfahrt kommen Sie am Museum vorbei. Ausstellungsstücke sind verschiedene Anker, die in der Schifffahrt verwendet wurden und werden. Diese für ein Museum selteneren Exponate sind einen Besuch wert.

Die Dünenlandschaft ist typisch westjütländisch weitläufig und idyllisch. Sie lädt zu langen Strandspaziergängen ein. Wenn Sie einen der vielen Bunker besichtigen möchten, die in den Dünen langsam versinken, lassen Sie Vorsicht walten, damit Sie nicht abrutschen und hinein fallen.


Anreise:

Sie erreichen die Westküste bequem über das gut ausgebaute Straßennetz Dänemarks. Die A7 geht direkt in die dänische Autobahn E45 über; an der Abfahrt 64 kurz hinter Kolding wechseln Sie auf die E20 Richtung Esbjerg. An der Abfahrt 73 fahren Sie Richtung Varde auf die B11. Bei Tarm gehts auf die B28 Richtung Skjern, Ringkøbing, Ulfborg. Bei Ulfborg wechseln Sie auf die B537 Richtung Husby und Thorsminde.


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