Ein erfolgreicher Angeltag

Ein erfolgreicher Angeltag
Foto: Hans Joachim Franzen

Angeln auf dem Weissen Riff

Ein tolles Angelrevier ist das Weisse Riff

Das Weisse Riff ist als Gebiet in der Nordsee nicht exakt und eindeutig definiert. Das weisse Riff hat seinen Namen von seinem Untergrund, der aus weissem Muschalkalk besteht.

Von Hvide Sande bis Tyborøn werden Kuttertouren angeboten als kürzere Fahrten mit nur einigen Stunden bis hin zu Tagestouren.



Die Fischarten am Weissen Riff

Die Hauptfischarten sind:

  • der Dorsch: ist immer am Riff anzutreffen, er ist das Hauptziel für die längern Angeltouren
  • der Makrele: bei den kürzeren Touren bleiben die Kutter relativ dicht unter Land. Im Sommer ist die Makrele häufig anzutreffen und ein beliebtes Ziel für Angler und Touristen.
  • der Köhler: geht als Beifang an die Haken. Der Köhler erreicht auf dem weissen Riff nicht die Größen, die man vom gelben Riff her kennt.
  • der Leng: wird vor allem beim Wrackangeln gefangen
  • die Scholle: sie fühlt sich auf sandigem Untergrund wohl und es lohnt sich in jedem Falle, es auch auf Scholle zu versuchen.

Ausrüstung

Die Ausrüstung richtet sich nach der Länge der Angeltour, den Wetterverhältnissen und den Zielfischen. Bei den längeren Touren werden tiefere Angelgründe und Wracks angefahren und es können durchaus auch Kapitale beissen. Es werden bisweilen auch Touren auf Heringshai angeboten. Hier ist schwereres Geschirr angebracht, eine 20 - 30lbs (für den Heringshai) Ausrüstung darf es dann schon sein.

Bei schwacher Drift und Touren, die mehr unter Land bleiben, reicht eine leichte bis mittelschwere Ausrüstung. Wenn Sie auch noch einige Natürköder (Wattwürmer, Seeringelwürmer, Muscheln, Herings- oder Makrelenfetzen) dabei haben, kann fast nichts mehr schiefgehen.

Bitte beachten Sie, dass dicke Schnüre und volumiöse und viele Beifänger auch den Wasserwiderstand erhöhen, was zu verstärkter Abdrift führt. Sie sind aber nicht alleine auf dem Schiff und sollten als guter Angelkamerad darauf achten, dass Ihre Schnur sich nicht mit der der Anderen verheddert. Also keine dicke monofile Schnur nehmen und bei den Beifängern auch lieber einen Gummimakk als einen großvolumigen Gummioktopuss. Und nehmen Sie nur einen Beifänger, ich habe es schon erlebt, dass bei einem Angler ein 15 Pfünder Dorsch am Pilker hing und je ein 10 Pfünder an den beiden Beifängern. Sie können sich vorstellen, was die für ein Durcheinander veranstaltet haben.

Beim Makrelenangeln reicht ein Paternoster mit 4 Beifängern vollkommen aus, wenn Sie im Schwarm sind, mehr Beifänger erhöhen die Gefahr den Nachbarn zu fangen.



Anreise:

Sie erreichen die Westküste bequem über das gut ausgebaute Straßennetz Dänemarks. Die A7 (Hamburg - Flensburg) geht direkt in die dänische Autobahn E45 über; an der Abfahrt 64 kurz hinter Kolding wechseln Sie auf die E20 Richtung Esbjerg. An der Abfahrt 73 fahren Sie Richtung Varde auf die B11, bei Varde auf die B161 Richtung Nymindegab und Hvide Sande.


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