Eine typische kleine dänische Å

Eine typische kleine dänische Å
Foto: Jörg Brosius

Angeln in Westjütland

Westjütland beherbergt eine Vielzahl berühmter Auen, von denen die Skjern Å die bekannteste ist. Die Skjern Å hat einen soliden Aufstieg an mitunter kapitalen Lachsen. Dieser Fisch ist aber auch in anderen Auen wieder heimisch, wie z.B. der Storåen. Meerforellen steigen fast in alle Auen auf, auch die sehr kleinen und namenlosen Bäche. Dazu ist der Bestand an Bachforellen, Äschen und Saiblingen hervorragend bis überdurchschnittlich. Besonders hervorzuheben sind dabei die Skjern Å, Vide Å, Brede Å, Ribe Å, Omme Å und Fjederholt Å. Das Angeln auf Lachse und andere Salmoniden ist in Dänemark keine Exotenanglegenheit, sondern man hat sehr gute Chancen auch kapitale Lachse und Meerforellen beim Angeln zu erbeuten.



Hier eine kleine Auflistung der Lachsflüsse und Meerforellenflüsse in Westjütland:

  • Brede Au: ganz im Süden grenznah gelegen mit vielfältiger Fischfauna, u.a. Lachsen und Meerforellen
  • Gels Au: ein guter Salmonidenbestand, Lachse müssen zurück gesetzt werden
  • Hover Au: gut für Meerforellen, Lachse zwar regelmäßig, aber seltener
  • Karup Au: eines der weltbesten Meerforellengewässer, Lachse eher weniger
  • Konge Au: Meerforellen, Lachse und andere Salmoniden
  • Omme Au: ein Seitenfluss der Skjern Au mit selbstreproduzierendem Meerforellenstamm, Lachse eher seltener
  • Ribe Au: ein tidenabhängiges Gewässer mit gutem Lachsbestand, auch kapitaler Fische, aber ausschließlich Catch and Release
  • Skjern Au: einer der besten Lachsflüsse Dänemarks mit Weltruf, reichlich Lachse und Meerforellen von knapp maßig bis sehr kapital
  • Sneum Au: ein Geheimtipp, klein und typisch dänisch, aber inzwischen besser, als die Konge Au für Lachse und Meerforellen
  • Stor Au: Lachsgewässer, das auch die schlechten Zeiten dank eines eigenen Lachsstammes überstanden hat und sehr gute und kapitale Fänge bringt
  • Varde Au: gehört zu den Top 5 der westjütländischen Lachsflüsse und ist eine bevorzugte Adresse auf kapitale Lachse
  • Vide Au: vielfältiges Gewässersystem u.a. auch für gute Lachse und Meerforellen

Barsche, Hechte und Weißfische angeln kann man nicht nur in den Seen wie z.B. Karlsgårde-See, Flynder-See, Forby-See und Stubbegård-See, sondern auch im Rinkgøbing Fjord. Die Bereiche im Norden und im Süden des Ringkøbing Fjordes bieten eine Bestandsdichte, die ihresgleichen sucht. Auch beim Barschblinkern entlang der Schilfkanten muss man immer mit einem der grünen, entenschäbeligen Räuber rechnen. Es ist also angebracht, auch beim Angeln auf Raubfische ein Stahlvorfach vorzuschalten.



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Zur Heringssaison pilgern Scharen von Anglern an die bekanntesten Stellen zum Heringsangeln nach Hvide Sande und Thorsminde. Dort finden einmal im Jahr Heringsfestivals statt. Aber nicht nur der Hering ist reich vertreten. Im Mai und Juni kommen die Hornhechte in großen Schwärmen dicht unter Land, wo sie dann von den Molen und in den Häfen geangelt werden.

Der Meeresangler stellt aber auch erfolgreich andern Spezies nach. So laden die weiten Sandstrände zum Brandungsangeln auf Plattfische ein und der Spinnfischer versucht sein Glück mit schlanken Blinkern und Küstenwobblern auf Meerforellen und im Sommer auf die immer häufiger werdenden Wolfsbarsche.


Meeresangeln in Dänemark - Blick über den Strand

typische Dünenlandschaft
Foto: Peter Franzen

Das Gebiet von der deutsch/dänischen Grenze bis etwas nördlich von Esbjerg (Blåvandshuk) ist geprägt vom Wattenmeer. Hier ist das Angeln stark abhängig von den Gezeiten. Bei Ebbe fallen weite Teile trocken und der Brandungsangler kann die Zeit nutzen, um Wattwürmer zu graben. Bei Flut kommen mit dem Wasser auch die Fische in Ufernähe. Dann kann der Angler Plattfische und Aale fangen. Bevorzugt werden dabei die Priele beangelt. Näher am Fisch ist man auf dem beiden Inseln Rømø und Fanø.

Das Angelgerät: Brandungsrute, Weitwurfrolle, Krallenbleie und Plattfischpaternoster. Auftreibende Styroporkogeln vor dem Haken halten dabei den Köder etwas über Grund, was es den Strandkrabben erschwert, den Haken leer zu fressen.


Meeresangeln in Dänemark - Hornhecht im Drill

Hornhecht im Drill
Foto:Jörg Brosius

An der Westküste Dänemarks findet der Angler ein reichhaltiges Entfaltungspotenzial, an den langen Sandstränden kann er in der Brandung den Plattfischen nachstellen. Dort ist auch der Wolfsbarsch heimisch, der sich auf Blinker und Wobbler stürzt, aber auch den Wattwurm nimmt.

Von Hvide Sande und Thorsminde aus starten Kuttertouren auf das weiße Riff. Das weiße Riff ist ein Gebiet in der Nordsee, dessen Boden vornehmlich mit den Schalen von weißen Muscheln bedeckt ist (Muschelkalk). Daher stammt dieser Name. Bevorzugte Beute ist hier der Dorsch, der in beachtlichen Größen vorkommt. Aber auch andere Hochseefische gehen hier an den Haken.... .


Unterkünfte:

Die Westküste Dänemarks ist nicht nur reich an Campingplätzen, Sie können sich für Ihren Urlaub auch ein Ferienhaus mieten. Die angebotene Palette reicht von einfacher Ausstattung bis zu absoluten Kompforthäusern.


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