Angeln auf Lolland

Lolland bietet vielseitiges Angeln bei jeder Windsituation

Lolland ist eine unterschätzte Perle in der dänischen Südsee. Man fährt achtlos drüber auf dem Weg in Richtung Langeland oder Seeland oder noch weiter Richtung Norden. Dabei besitzt Lolland viele hervorragende Angelstellen und da die Insel eine überschaubare Größe hat, findet man bei jedem Wind eine geschützte Bucht.

Die gesamte Südküste von Albuen bis zum Guldborgsund ist ein hervorragendes Meerforellenrevier. Der Angler erreicht schnell tiefes Wasser und die Strömung im Fehmarnbelt sorgt für Sauerstoff und ein reiches Nahrungsangebot. Auch Brandungsangler werden hier guten Erfolg haben.

An der Nordküste Lollands ist ab Juni bis Anfang Oktober die Meeräsche anzutreffen, sie durchstreift dort die Flachwassergebiete und weidet Steine und Felsen ab. Vor allem Tage mit warmem Wetter und wenig Wind im August und September sind "heiße" Tage auf Meeräsche, Perioden mit konstant gutem Wetter der Hit. Die Fische wiegen im Durchschnitt um die 5 Pfund, die größten bringen etwa 14 Pfund auf die Waage.

Lolland ist außerdem bekannt als Eldorado für Plattfischangler: Auf Lolland werden nicht nur viele Schollen, Flundern und Klieschen gefangen, sondern auch große. Zwar fängt man bereits an der Südküste sehr gut Plattfische, aber besser ist es, mit dem Boot die Plattfischbänke anzufahren, die vor allem im Westen Lollands liegen. Die besten Köder für die begehrten Platten sind Naturköder.

In den Häfen Nakskov und Sakskøbing kann man fast immer gute Barsche fangen, auch Meerforellen fühlen sich hier wohl. Köder für Barsche sind Würmer oder Garnelen an der Posenmontage oder Spinner, die auch Meerforellen verlocken anzubeißen. Bei Westwind sind in Nakskov auch Dorsche zu finden und im Sommer ziehen immer wieder kleinere Schwärme Makrelen durch.

Wo brackiges Wasser ist, sind auch Barsche zu finden, nicht nur viele, sondern auch kapitale. Nicht nur in den Häfen Nakskov und Sakskøbing, sondern auch im Guldborgsund. Dort ist es vor allem der nördliche Bereich, der deutlich schmaler ist als der südliche.

Die Guldborg-Brücke ist ein Hot Spot für Meerforellen, Steelhead, Plattfische, Hornhechte, Dorsche und Heringe. Die besten Zeiten für Dorsche und Heringe sind der Spätherbst, für Meerforellen das Frühjahr und der Herbst.


Angeln im Süßwasser auf Lolland

Auch der Süßwasserangler findet auf Lolland sehr gute Gewässer:

  • Der Maribo Søndersø und der Klostersøen in der Mitte von Lolland haben einen ausgezeichneten Ruf als Raubfischgewässer, dort gehen Aal, Barsch, Hecht und Weißfische an den Haken. Die - kostenlose - Angelstrecke geht am nördlichen Ende von Domkirken bis zum Steg der Naturskole, von privaten Grundstücken aus darf nicht geangelt werden. Die Angelsaison ist ganzjährig während der eisfreien Zeit.
  • Die Hirboseen bei Rødbyhavn sind 3 bzw. 6 Meter tiefe Gewässer mit steil abfallenden Ufern. Dort gibt es Hechte, Barsche, Karpfen, Schleien und Weißfische. Vor allem die kapitalen Karpfen locken immer wieder Angler an. Die Angelsaison ist ganzjährig während der eisfreien Zeit. Im April ist Schonzeit für Barsch und Hecht, im Mai für Karpfen und Schleien. Angelkarten gibt es bei Sport und Bowling im Lalandia in Rødbyhavn.
  • Die Flintinge Å fließt im Osten Lollands und beherbergt vor allem Barsche und Hechte. Die Saison ist ganzjährig.

Entspannung bieten auch die Put & Take Anlagen auf Lolland.


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