Tolles Angeln auf Ærø

Ærø ist mit ihrer achtzig Kilometer langen Küstenlinie eine der größeren Inseln Dänemarks, wo du als Angler immer einen guten Angelplatz findest. Weht der Wind aus einer Richtung zu stark, bist du schnell auf der anderen Seite, um die dortigen Hot Spots zu befischen.

Voderup klint Ærø
Voderup klint Ærø
Bild Creator: Wiki Media
Lizenz: Creative Commons
Die Originaldatei findest Du hier.

Steilküsten und flache Strandabschnitte wechseln sich auf Ærø ab – also gute Bedingungen für Meerforelle, Dorsch, Hornhecht (Ende April/Anfang Mai) und Plattfisch. Da seit mehr als 25 Jahren jedes Jahr ein- bis zweijährige Meerforellen ausgesetzt werden, ist der Bestand wirklich hervorragend. Es werden regelmäßig kapitale Fische jenseits der 10-Pfund-Marke gefangen.

Die Ostseite der Insel Ærø ist im Winterhalbjahr ein guter Dorschangelplatz. Vor allem nachts werden oft sehr gute Fische gefangen. Dabei kommen kleine Küstenpilker zum Einsatz. Du wirst aber auch mit Fischfetzen, die du knapp über dem Grund anbietest, Erfolg haben.

Wenn du lieber vom Boot aus angeln möchtest, kein Problem. Als Bootsangler vom Kleinboot aus kommst du voll auf deine Kosten und von der Inselhauptstadt Ærøskøbing aus werden Angeltouren angeboten, so dass du dich mit dem Kutter an die erfolgreichen Angelstellen fahren lassen kannst.

In der Touristinformation in Marstal, Ærøskøbing und Søby kann man das Heft »100 gute Angelplätze« sowie den »Seeforellenführer Fünen« kaufen, ebenso den amtlichen Angelschein.

Die Fischarten auf Ærø

  • Meerforelle: Die beste Zeit für Meerforellen sind die Monate März/April und September bis November, sie wird rund um die Insel gefangen. Du kannst immer mit großen Meerforelen rechnen.
  • Dorsch: Auch für den Dorsch gilt: Die kühleren Monate sind die besten, vor allem das Frühjahr bietet exzellentes Brandungsangeln. Den Dorsch kannst du aber wie die meisten Fischarten das ganze Jahr über zu fangen.
  • Plattfisch: Ærø hat einige schöne Abschnitte, an denen du feine Schollen und Flundern fängst. Eine gute Zeit ist das Frühjahr, aber auch der Sommer ist sehr erfolgreich.
  • Hornhecht: Zur Rapsblüte kommt der Hornhecht nach Ærø. Eine bekannte gute Stelle ist im Norden bei Skjoldnæs, ansonsten ist er fast um die ganze Insel herum zu finden mit Ausnahme der Gegend von Marstal und Ommel.
  • Aal: Der Sommer ist neben den Plattfischen dem Aal vorbehalten. Um Ommelshoved herum ist ein absoluter HotSpot.

Angelstellen auf Ærø

  • Skjoldnæs: Die Nordspitze ist ein bekannter und beliebter Angelplatz. Auf der Ostseite findest du Scholle, Flunder und Steinbutt, um die Landspitze herum Dorsch, Hornhecht und Meerforelle. Hier ist ein super Revier für Watangler.
  • Westküste: Steilküsten und abwechselnder, gemischter Untergrund herrschen an der Westküste vor. Dementsprechend fängst du Dorsch, Hornhecht und Meerforelle, an den sandigen Plätzen auch Schollen und Flundern.
  • Südküste: Das Gleiche gilt auch für den südlichen Bereich. Vor allem am Leuchtturm fängst du gute Meerforellen.
  • Marstal – Ommelshoved – Ærøskøbing: Dieser Küstenbereich ist geprägt von flachen Sandstränden. Die vorherrschenden Fische sind Scholle, Flunder und der Aal. Wer gezielt auf Aale angeln möchte, sollte im Sommer seine Ruten beidseitig der Landzunge auswerfen.
  • Ærøskøbing – Søby: Dieser Teil der Ostküste ist mit der Westküste vergleichbar. Dorsch, Meerforelle und Hornhecht sind die Beute. Zwischen Borgnæs und Skovby können Sie Wattwürmer graben.
  • Søby Bugt: Nördlich von Søby bis Næbbet fangen Sie Schollen und Flundern, weiter draussen mit dem Boot auch Steinbutt.

Vom Boot aus

Man braucht garnicht weit hinaus zu fahren, um an gute Fischgründe zu gelangen. Es gibt einige interessante Untiefen an denen Dorsch und Meerforelle gefangen werden; so z.B. im Südwesten Vorups Flak und im Nordosten Billes Grunde.

Anreise

Es gibt folgende Fährverbindungen:

Wenn du mit dem eigenen Boot kommen möchtest, stehen dir folgende Häfen offen:

  • der Hafen von Marstal
  • der Hafen von Ærøskøbing
  • der Hafen von Søby
  • der Hafen von Kleven (Ommel)
  • der Hafen von Strandbyen (Ommel)