Angeln auf Rømø

Rømø ist eine wundervolle Urlaubsinsel mit einigen anglerischen Möglichkeiten

Rømø liegt im süddänischen Wattengebiet nördlich von Sylt. Wie Sylt ist es geprägt vom Tourismus. Sie ist 129 Quadratkilometer groß und über den Rømødamm mit dem Festland verbunden.

Anglerisch hat Rømø doch einiges zu bieten, auch wenn das Brandungsangeln durch den langen und sehr flachen Sandstrand, der eher zum Baden einlädt, nicht zu empfehlen ist – es sei denn, man watet weit ins Meer hinaus (100 Meter und mehr), um den Köder auszuwerfen, was aufgrund der damit verbunden Gefahren auch nicht zu empfehlen ist.

Im Hafen von Havneby wird erfolgreich auf Plattfische geangelt; eine besonders gute Stelle ist bei der Muschelfabrik. Ebenso gehen im Hafen Aale an den Haken. Aale werden in der Nähe der Krabbenkutter gefangen – mit Krabben (Garnelen) als Köder, die man knapp über dem Grund anbietet. Bitte beachten Sie, dass im Hafen von Havneby der Angelbereich exakt definiert und ausgewiesen ist, halten Sie sich bitte an diese Bereiche.

Plattfische werden auch in der Hafeneinfahrt gefangen. Sehr gute Chancen bestehen hier auch auf die inzwischen häufig vorkommenden Meeräschen. Mit einer feinen Stippausrüstung und kleinen Brotflocken werden sie überlistet. Achten Sie auf eine gute Schnur und eine Rute mit kräftigem Rückgrat, die Meeräsche ist ein starker und ausdauernder Kämpfer – und sehr beliebt in der Küche.

Ein weiterer guter Platz zum Angeln auf Meeräsche ist beidseitig vom Rømødamm. Bei auflaufendem Wasser können hier Meeräschen beim Fressen beobachtet werden. Auf Sicht ist diese Angelei besonders spannend.

Bei auflaufendem Wasser und bei Flut sind in den Prielen rund um die Insel Plattfischfänge möglich. Als Köder werden zumeist Wattwürmer und Tauwürmer verwendet, aber versuchen Sie es ruhig auch einmal mit Garnelen, Muschelfleisch und kleinen Fischfetzen. Aber Achtung beim Angeln in den Prielen: Die Flut kann einem den Rückweg abschneiden; wenn man nicht aufpasst, wird man ein Fall für die Seenotrettung.

Der Fang von Makrelen, Hornhechten und Wolfsbarschen sollte auch möglich sein, vergleichbar mit der nahe gelegenen Insel Sylt. Es gibt zwar noch keine gesicherte Fangmeldungen, aber einen Versuch ist es wert, vor allem um den Hafen Havneby herum und bis zur Südspitze der Insel.

Im Norden der Insel ist ein militärisches Sperrgebiet. Bitte informieren Sie sich im Touristbüro über den Verlauf der Grenzen, damit Sie nicht versehentlich hinein geraten. Als Ersatz können Sie im Norden von Rømø den Rømø Fiskesø besuchen.Dabei handelt es sich um einen Brackwassersee, der mit Regenbogenforellen und Goldforellen bis 7 Kilogramm besetzt ist.


Fangzeiten auf Rømø:

  • Aal: Juni bis September
  • Plattfisch: ganzjährig (Rogner (Weibchen) sind vom 15. Januar bis 15 Mai. geschützt)
  • Meeräsche: in den Sommermonaten

Weitere Informationen über Rømø erhalten Sie unter: https://www.roemoe.de und unter https://www.roemoe.de/aktivitaeten/angeln

Anreise:

Die Anreise erfolgt mit dem Auto über den Rømødamm oder von Sylt mit der Fähre.