Angeln in der Suså

Ein weitläufiges Gewässersystem mit allen Möglichkeiten

Die Suså ist mit einer Länge von 83 Kilometern eines der großen Fließgewässer Seelands – sie ist der fünftgrößte Fluss Dänemarks. Sie mündet im Südwesten der Insel bei Næstved in den Karrebæk Fjord.

Bereits seit dem Mittelalter wird die Suså als Transportweg genutzt, heute hat sie auch einen hohen Wert als Erholungsgebiet. Vor allem Kanutouren auf der Suså sind sehr beliebt, deshalb muss der Angler auch mit immer wieder vorbei fahrenden Kanus rechnen.

Die Bandbreite an angelbaren Fischen ist sehr groß. Schon bei den Friedfischen sind Aland, Brassen, Karauschen, Rotaugen, Rotfedern und Schleien vertreten, Bei den Raubfischen der Aal, Bachforelle, Barsch, Hecht und Zander. Letztere erreichen Gewichte von über 14 Pfund.

Vor allem im Unterlauf, wo der Fluss breiter ist und die Strömungsgeschwindigkeit geringer, fühlen sich Hecht und Barsch sehr wohl und wachsen zu kapitalen Exemplaren ab. Deshalb sollte die Ausrüstung den zu erwartenden kampfstarken Fischen angepasst werden, für Hecht sollte keineswegs auf Stahl- oder Fluorocarbonvorfächer verzichtet werden.

Barschangler haben große Chancen kapitale Fische von über 2 Kilogramm zu erbeuten. Vor allem die Monate von Oktober bis März eignen sich, um gezielt auf Großbarsche zu angeln, wenn die Barsche aus dem Brackwasser in den Fluss ziehen, um zu laichen. Catch & Release ist zwar keine Vorschrift, aber zur Erhaltung der Großbarsche dringend empfohlen.

Bachforellen sind vor allem im Oberlauf zu finden. In der oberen Suså besteht von Ende April bis Ende September die Chance Bachforellen mit der Trockenfliege zu fangen. Aber auch das Nymphenfischen ist erfolgreich. Spinnangler verwenden kleine Spinner und Wobbler auf die Rotgetupfte.