Angeln im Mossø

Im Mossø gibt es anglerische Vielfalt mit Überraschungen

Der Mossø liegt zwischen dem Skanderborg See und den Silkeborg Seen. Bei einer Länge von 10 Kilometer und einer Breite von 2 Kilometer ist er der drittgrößte See Jütlands. Er hat zwei Bereiche, einen tiefen im Osten und einen flachen im Westen; beide Bereiche sind durch eine Landzunge voneinander getrennt. Der Mossø beherbergt die meisten Fischarten in Dänemark. Leider sind viele Bereiche nur schwer zugänglich.

Der Friedfischangler findet hier ein Paradies, nicht nur reiche Fänge sind möglich, sondern auch kapitale. Rotaugen, Rotfedern, Brassen und Schleien sind die am häufigsten vorkommenden Arten.

Aber auch der Raubfischangler kommt auf seine Kosten, denn die Räuber finden einen reich gedeckten Tisch vor. Dementsprechend gibt es viele Barsche, Hechte und Zander. Die besten Monate, um den Räubern nachzustellen sind die warmen Sommermonate.

Etwas weniger bekannt ist der sehr gute Bestand an Seeforellen, die hier Gewichte von 6 bis 8 Pfund erreichen. Wenn das Wasser noch kühl ist (März / April), sind die Fangaussichten am besten, da die Seeforellen dann überall auf Beutezug sind. Bei nachlassenden Temperaturen im Oktober werden die Seeforellen beim Schleppfischen mit kleinen Blinkern und Wobblern gefangen.

Ebenso wenig bekannt ist der Bestand an Maränen. Sie können mit der Hegene und kleinen Fliegen gefangen werden. Und auch Regenbogenforellen gehen an die Haken der Angler; die erfolgreichen Köder sind Fliegen und Spinner.